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> I live in hell – Let me live

› Territorium wollen… (Longing for Territory…)

NEWS 1313

› vor dem verschwinden

› Sprache und Gewalt

› Have a cup of tea

› physisch: GELD (3 Remixe)

› Die Wolf-Gang

› One Minute


SPLITTER EINER UTOPIE


Splitter - Bruchstücke ... in der Regel scharfkantig.

- Ein (Gerät oder) Programm, um Signale zu verteilen oder aufzuspalten.


Utopie - „...das unmögliche Theater, das jedes mögliche Theater begründet und begrenzt.“ (Susanne Winnacker)

AKTION

An erster Stelle steht der performative Akt selbst, als künstlerische Disziplin, mit der sich etwas über WELT aussagen lässt.

Die mythische Dimension

zeigt sich, wenn das sich äußernde Subjekt selbst zum Thema wird.

Der Ausbruch

aus den Schranken des Wort-Theaters (logozentrierten Theaters) findet im Sprachterritorium selbst statt!

Der Körper

bricht die Sprachkonventionen auf. Die «aufgebrochene Sprache» erlaubt andere Existenzkoordinaten und Bezugspunkte.

Das Herrschaftssystem

Sprache als politisches Instrument erkennen. Folge: Demontiert werden hegemoniale Strukturen von Sprache und Gewalt. Oder: Umformatierung des Sprachverständnisses als gesellschaftspolitischer Akt der Verschiebung. Ergebnis: Das Entstehen individueller, sich dem Normativen entziehender Sprachfigurationen.

Die Potentialität

des Textes entfaltet sich, wenn die Hervorbringung der Sprache gleichermaßen an den Körper und an den Inhalt angebunden ist.

Das Ekstatische

des Sprechaktes gehört in den ästhetischen Diskurs und nicht nur in den ritualtheoretischen. Zwar hat das Ekstatische des Sprechaktes eine Seite zum Mystischen und Rituellen hin, in der ästhetischen Praxis neigt es sich aber gleichermaßen zum gegenteiligen Prinzip: zum kritisch Widerständigen. Ekstatisch wird das Sprechen dann, wenn kognitives Bewusstsein, Körperbewusstsein und intuitives Bewusstsein zusammen agieren.

Exkurs:

Kulturhistorisch ist die Sprachverkörperung des westlichen Theaters eine starke Allianz mit dem literarischen Prinzip eingegangen, während die Allianz zwischen Dichtung und performativem Akt zurückgedrängt wurde. Aus dieser etwa 2500 Jahre langen Tradition sind großartige Sprachkunstwerke und Verkörperungen derselben hervorgegangen. Diese Prägung ist ein derart verinnerlichter Bestandteil unseres kulturellen Selbstverständnisses, dass wir uns ihrer immanenten Beschränkung oft kaum bewusst sind. Vielleicht wird in unserer viel zitierten «Umbruchphase» der Blick auf unsere Tradition freier? Vielleicht lässt sich der Zugriff auf die gesprochene Sprache neu konstituieren?

Das Illusionistische

ist nicht die entscheidende Voraussetzung für das Erleben. Im Performativen ist die Anbindung das Entscheidende und das Distanz überbrückende. Anbindung verstanden als Kontakt zwischen Subjekt und Welt, der sich über den Körper herstellt.

Die MIMESIS

wird erweitert zur Nachahmung des Möglichen.Zur Wiedererkennung (durch Nachahmung) tritt die Erkennung möglicher Erscheinungsformen, Klangformen.

Kein Ort

heißt Heimat.
(Wieso gehört das hierher?)

Wetterleuchten

Ein Bezug zu Wirklichkeiten, der unsere Werte kontrastiert und zumindest als flüchtiges Wetterleuchten den Blick frei gibt auf einen neunen sozialen und individuellen Entwurf.

ZAUBERSPRUCH

Die «magische Abkürzung»... einen Zauber zu entfalten, der Wirklichkeit spürbar werden lässt: “Translate it into a physical action!” (Dank an meinen großen Lehrer George Shdanoff) Übersetzen Sie den TEXT in eine physische AKTION