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› Arbeiten › Poesie & Performance

Territorium wollen. Umsturz wollen. Liebe wollen. Rache wollen. 


Ein Modelltheaterprojekt

Modell steht: Shakespeares Heinrich VI (Ein Historiendrama)


Alles Menschliche hängt an leicht zerreißbaren Fäden

Und was uns gewaltig war, endet in plötzlichem Sturz.

Ovid


Videostills von Manuela Hartel und Christian Ketels

Leonrodhaus – Haus für Kunst, München

Konzept: Tomma Galonska

2014

Territorium wollen


Konzept

Die einzig sprechende Person sitzt in einem einsehbaren aber nicht betretbaren Nebenraum, der nur durch eine schmale Tür mit einem größereren Raum verbunden ist. Hier sitzen die Zuschauer auf einer an den Wänden umlaufenden Bank, eine Videoprojektion auf Fensterglass zeigt das Gesicht der Performerin, das mehr und mehr verschwimmt. Im Laufe einer Stunde unterwirft sich die Sprecherin einer physischen Erfahrung der Sprache und der grausamen und doch so poetischen Glorifizierung von Gewalt. Die Zuschauer werden Zeugen ihrer Passion und ihrer Verzweiflung. Textgrundlage ist ein zu den Shakespearschen Heinrich VI Dramen entwickeltes Libretto.


Credits

Konzept und Performance: Tomma Galonska

Videoinstallation: Manuela Hartel

Raum und Grafik: Dana Lürken

Assistenz: Sophie Sörensen

Dramaturgische Beratung und PR: Beate Zeller

Libretto: Tomma Galonska



I LIVE IN HELLLET ME LIVE

Ein Video Diptychon 



Videostill: Manuela Hartel

Die Videoarbeit von Manuela Hartel baut auf Galonskas Konzept auf: Täter und Opfer in einer Person, hier in parallel laufenden Videos. 

Während sich die live Performance auf die Sprache konzentriert, sind die Worte hier innerlich gesprochen und leiten eine ‘Erzählung der Gesichter’.


I LIVE IN HELLLET ME LIVE